Aloisia

Lippia citriodora

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Deutsch: Aloisia oder Zitronenverbene

Familie: Verbenaceae (Eisenkrautgewächse)

Herkunft: Südamerika (Chile, Peru)

Ist bei uns leider in Vergessenheit geraten( 40 iger - 50iger Jahre), seit ca. 10-15 Jahren versuchen wir und Kollegen sie wieder einzuführen.

Die Pflanze hat einen hervorragenden Zitronenduft mit leicht süßlichem Geschmack ist dem der Zitronenmelisse bei weitem überlegen.

Von einer alten Bäuerin in Unterkärnten habe ich erfahren, dass man sie früher zum Würzen für den Schweinsbraten verwendet hat. Ebenso war die Aloisia in den Anstecksträußen für Hochzeiten ein muss!

Die Italiener setzen die Blätter mit Grappa und Zucker an und schreiben ihr große Wirkung gegen Magen und Darmproblemen zu.

Besser natürlich währe ein Tee!

Wirkung auch bei Migräne, der Tee soll auch kräftig entwässernd und fiebersenkend wirken.

Genauso kann man sie aber auch zum Würzen für Fisch und Geflügel verwenden.

Hervorragend (durch den süßlichen Geschmack) eignet sie sich aber zu Süßspeisen und auch zum aromatisieren von Eis.

Verwendet wird am besten das frische Blatt.

Die Pflanze stellt keine großen Ansprüche, wird im Topf gezogen und bei 6-10°C in einem hellen Raum überwintert, nach der Frostgefahr (Mitte Mai) kann sie ins Freie, ende Oktober wieder rein.

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Wornik Gartenbau  Stand: 15. November 2008